Infos

Kurzinfo 2014 (von von Dr. a.d. Punk(t) und Ü. Berarbeitet):
Hinter Zwakkelmann verbirgt sich Sänger und Songschreiber Schlaffke Wolff (Hamminkeln, NRW), einst Sänger der Punkrockband Schließmuskel, die von 1983 bis 2000 existierte und im Independent-Bereich einige Erfolge verbuchen konnte. Zwakkelmann könnte man gewissermaßen seit dem ersten öffentlichen Auftritt im Jahre 2003 als Schlaffkes Soloprojekt bezeichnen. Unterstützt wird er seit 2004 dabei von Techt Tetmeyer am Schlagzeug (ebenfalls Ex-Schließmuskel) sowie Marius OPunktHase Seidel an der Bassgitarre.
Zwakkelmann machen kurze, melodische Lieder (selten über 3 Minuten) mit zumeist einprägsamen Gesangsharmonien, Strophen und Refrains. Schlichte, geradlinige Songs, die vor allem von Schlaffkes markanter Stimme getragen werden.
Ihr Sound bewegt sich in den Genres Punk, Rock, Indie-Pop, Chanson, Liedermacher und Sixties-Beat. Als Einflüsse gelten u. a. The Ramones, The Clash, The Beatles, The Beach Boys, Nirvana, Trio, Johnny Cash sowie der frühe Udo Jürgens (siehe musische Milchmädchenrechnung).
Zwakkelmanns deutschsprachigen Reime sind größtenteils persönlich, autobiografisch geprägt – bisweilen komisch – manchmal auch melancholisch.
Von 2004 bis 2014 werden rund 100 Songs auf 6 verschiedenen CDs veröffentlicht, von denen sich etliche (z.B. „Tomatenrotes Haar“, „Mein Nachbar hängt schon wieder an der Flasche“, „Fender Stratocaster“, „Augenfick“, „Ja – vielleicht bin ich asozial“, „Kreidler Florett“, „Dusselige Kuh“ und „Einfach nur großartig“) zu kleinen Untergrund-Hits mausern. Durch zahlreiche Konzerte (u.a. beim „Punk im Pott“ und beim „Ruhrpott Rodeo“), Videoclips und diverse Aktionen erfreut sich das Trio einer stets wachsenden Beliebtheit.

Furzinfo von Herrn A.ll Gemein (2010):
Zwakkelmann (Schlaffke Wolff – Ex-Schließmuskel) schreibt kurze, sparwitzige Songs (selten über drei Minuten) mit einfachen, deutschsprachigen Reimen zwischen Tragik & Komik. Er mag schlichte, geradlinige Lieder mit melancholischem oder humoristischem Touch. Orientiert sich größtenteils immer noch an den großen Helden der Popmusik (vor allem 60er Jahre), wie zum Beispiel den Beach Boys, den Kinks oder den Beatles. Zwakkelmann hasst Fusion-, Bombast- und Schnauzrock. Er kann aber netter Popmusik durchaus mal was abgewinnen. Zwakkelmann hat `n Faible für Durchdreher und Einzelkämpfer, beispielsweise sind so obskure Typen wie Hasil Adkins oder der Legendary Stardust Cowboy dafür verantwortlich, dass er Mut zur Peinlichkeit bewies und anfing, solo lozulegen. Zu schlechter Letzt war of course Punkrock die wichtigste Initialzündung für die Geburt eines Grobmotorikers vom Schlage Zwakkelmann. Zwakkelmann, das ist leckerer Minirock mit schicken Melodeien, gepaart mit Pop-Punk-Beat-Anleihen. Oder Sixties-Punk-Rock-Hardcore-Schlager at it`s best.
Wem also Farin Urlaub zu evil ist und Funny van Dannen zu akustisch, den bittet Zwakkelmann hiermit zu Tisch.

Auf der Bühne:
Wenn seine Bandkollegen (Besetzung siehe unten) Zeit und Lust haben, spielt Zwakkelmann mit kompletter Kapelle zum Tanze auf. Das kommt ihm sehr gelegen, da er sich dann nämlich mehr aufs Singen und Trinken konzentrieren kann. Wenn dem nicht so ist, auch jut. Dann strauchelt er eben nur mit Fender Telecaster bewaffnet, auch bei schlechtem Wetter, auf die Bühnenbretter. Diese Variante funktioniert erfahrungsgemäß ebenfalls, denn die meisten Zwakkelmann-Songs können auch mit kleinem Besteck schon beim ersten Hören betören. Zudem bestehen seine Entertainerqualitäten fast in allen Lokalitäten.

Eine musische Milchmädchenrechnung:
3,0% Schließmuskel plus 1,8% The Clash plus minus 4,1% Virtuosität von Dream Theater plus 2,8% Trio plus 2,2% Udo Jürgens früher plus 0,3% Cotzbrocken plus plus 1,3% Rio Reiser plus 2.0% Beach Boys und Beatles minus 7,9% Stadionrock Bon Jovi plus 1,5% Tragik von Alexandra plus 1,5% Johnny Cash plus 1,0% Eisenpimmel plus 2,4% Ramones & Undertones minus 3,0% Xavier Naidoo plus 3,1% The Who plus 1,6% Dilettantismus von Hasil Adkins minus 8,88% Wurst Westernhagen = Zwakkelmann

Tonträger:
Spritztour – 21 leckere Lofi Hits (2004) – Empty Records/Indigo
Stubenrocker – 19 neue Megahits (2006) – Empty Records/Indigo
Vollhorst – Singspiel in 20 Liedern (2008) – RilRec/Broken Silence
Kulturbeutel – 16 hübsche HiFi-Hits (2010) – RilRec/Broken Silence
Briefmarkenalbum – 17 Hits (2012) – RilRec/Broken Silence
Zwakkelmania – Live-Studio-CD mit 30 Songs! (Ende 2013) – RilRec/Broken Silence

Besetzung:
Schlaffke Wolff: Gesang, Gitarre
Techt Tetmeyer: Schlagzeug
Marius OPunktHase Seidel: Bassgitarre